Dynamische Geopolitik, KI-getriebene Innovationssprünge, träge Wertschöpfungsketten: Unternehmen stehen vor multiplen Transformationen gleichzeitig – und klassische Steuerungslogiken stoßen an ihre Grenzen.
Der Better Transformation Summit bringt jährlich Entscheidungstragende und Vordenkende zusammen, um Antworten auf diese Herausforderungen zu finden.
Gemeinsam mit Partnerunternehmen, die Transformationen bereits erfolgreich gestalten, geben wir Ihnen in dieser Veranstaltungsreihe Einblicke in Lösungsansätze, die funktionieren – jenseits von Buzzwords und bloßer Problembeschreibung.
Die Veranstaltung entstand im Rahmen des neuen Forschungs- und Innovationszentrums für Transformation und Governance (kurz: FIZ) in Heilbronn. Seit seiner Gründung entwickelt das FIZ neue Analyseansätze, Instrumente und Umsetzungsformate, wie Transformation und Governance in Zeiten multipler Krisen gelingen können – wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt.
Die Auftaktveranstaltung des Better Transformation Summits fand am 7. Oktober 2025 in den Heilbronner IPAI SPACES statt.
Nach der Registrierung eröffneten Prof. Dr.-Ing. Marc Rüger (Fraunhofer IRB) und Katharina Hochfeld (Fraunhofer IAO) die Veranstaltung mit der zentralen Fragestellung: Wie gelingt erfolgreiche Transformation zwischen Tech-Revolution und Strukturkrise?
Roman Lentz von Schwenk Zement gab in seiner Keynote praxisnahe Einblicke aus der Perspektive eines Traditionsunternehmens. Dr. Moritz Maier (Fraunhofer IAO) beleuchtete anschließend die Transformationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft aus wissenschaftlicher Sicht. In der ersten Panel-Diskussion diskutierten Vertreter verschiedener Branchen über praktische Herausforderungen: Michael Mayer-Rosa (Delta Electronics), Martin Praeger (Vereinigte Volksbanken eG), Nadine Vöhringer (Festo SE) und Joachim Sauter (Landesmesse Stuttgart) teilten ihre Erfahrungen zur Umsetzung von Transformationsprozessen. Ein weiterer Vortrag des Vormittags war der historische Impuls von Prof. Dr. Morten Reitmayer (Universität Trier), der Parallelen zwischen historischen und aktuellen Transformationen aufzeigte. Besonders innovativ gestaltete sich die anschließende Diskussion, an der neben Frank Guse (ARNOLD UMFORMTECHNIK), Simone Kaiser (Fraunhofer IAO) und Prof. Reitmayer teilnahmen. Nach der Mittagspause beleuchteten Anja Mozar (Deutsche Bundesbank), Uta Fischer (GBG Unternehmensgruppe) sowie Leon Rasztar und Melissa Köhler (Fraunhofer IRB) Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft, Forschung und öffentlichen Einrichtungen.
Highlight: Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in den Deep-Dive-Sessions konkrete Werkzeuge zur Transformationsunterstützung kennenlernen und vertiefen. Hier präsentierten die Workshopleitenden den Teilnehmenden u. a. den neuen Fraunhofer Transformationsindex, welcher zeigt, wie transformationsfähig Unternehmen im Vergleich zu anderen aufgestellt ist – datenbasiert und branchennah. Mit Tools wie dem Collaboration Synchronizer, dem EarthValuator oder Data Treasure lernten die Teilnehmenden erprobte Werkzeuge für die Transformation von Betrieben kennen.
Prof. Rüger und Katharina Hochfeld fassten die Erkenntnisse des Tages zusammen, bevor die Veranstaltung mit einem Networking-Ausklang endete, der den fachlichen Austausch in lockerer Atmosphäre fortsetzte.
Highlight: Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem erstmals das Whitepaper »Transformation wirksam steuern« präsentiert. Die Publikation befasst sich mit Daten und Instrumente für die Transformationsfähigkeit von Organisationen.
Hier finden Sie das vollständige Programm der ersten Veranstaltung.